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Die Herausforderungen der Mitarbeiter-Partizipation

Partizipation und das "Wünsch Dir was"


So kraftvoll Mitarbeiter-Partizipation ist, doch birgt sie auch Herausforderungen, welche smart moderiert werden wollen.


Gerade wenn es um Themen geht, die alle betreffen, wie z.B. ein neues Bürokonzept, wird oft davon abgesehen den Prozess partizipativ zu gestalten.


🗯️"Da kann sich ja jeder wünschen was er will"

🗯️„Wir werden nicht allem gerecht werden können, deswegen fragen wir lieber gar nicht erst"

🗯️„Alle zu beteiligen bekommen wir in unserer Projektzeit nicht hin"


Welche Herausforderungen ergeben sich bei der Mitarbeiter-Partizipation?


😠 Konfliktpotenzial:

Unterschiedliche Meinungen und Vorlieben können zu Konflikten führen, wenn nicht angemessen damit umgegangen wird. Konflikte können die Effizienz des Gestaltungsprozesses beeinträchtigen und die Arbeitsatmosphäre belasten.


😤 Frustration und Unzufriedenheit:

Wenn Mitarbeitende das Gefühl haben, dass ihre Meinungen und Bedürfnisse nicht berücksichtigt werden, kann dies zu Frustration und Unzufriedenheit führen. Sie könnten sich nicht wertgeschätzt fühlen und sich von dem Vorhaben entfremden, vielleicht zu Gegnern werden.


🥺Angst und Unsicherheit:

Einige Mitarbeitende könnten sich unsicher fühlen, wenn sie in die Gestaltungsprozesse einbezogen werden, insbesondere wenn sie befürchten, dass ihre Ideen abgelehnt werden könnten. Diese Unsicherheit kann Stress verursachen.


🤓Expertise und Fachwissen: Nicht alle Mitarbeiter haben das Fachwissen oder die Erfahrung, um fundierte Entscheidungen in Bezug auf Bürokonzeption oder Gestaltung zu treffen. Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Mitarbeiter angemessen informiert sind, um konstruktiven Beitrag leisten zu können.

🤑Budgetbeschränkungen:

In der Regel gibt es finanzielle Beschränkungen. Im Vorwege ist das schon der Filter für den Umfang von partizipativen Maßnahmen.


Was braucht es, um den Herausforderungen bei dem Prozess der Mitarbeiter-Partizipation entgegen zu wirken?

👉🏻 Damit Entscheidungen nicht nach Geschmack oder nach "wer schreit am Lautesten" gefällt werden, braucht es also einen definierten Rahmen für Partizipation.


👉🏻 Einen Rahmen der Konflikte nicht erst entstehen lässt, nicht zusätzliche Unsicherheiten schürt oder nicht realisierbare Erwartungen erzeugt.


Welche Wege gibt es für eine Mitarbeiter-Partizipation?


Ganz klar gilt es transparent und bewusst vorzugehen und die richtigen Wege der Einbindung zu nutzen. ZB:


✔️Durchführung von Workshops und Umfragen

✔️Einbindung von Stellvertretern in Planungsgruppen oder Projektteams

✔️Eine offene und klare Kommunikation in die Gesamtorganisation, um sicherzustellen, dass alle Mitarbeitenden über Ziele und den Fortschritt informiert sind


Warum es sich dennoch lohnt, die Kraft von Partizipation für den Projekterfolg zu nutzen, greifen wir im nächsten Post auf.


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