Desk-Sharing erfolgreich einführen
Desk-Sharing einführen, das alle mittragen. Damit aus neuer Flächennutzung Leistung wird, nicht Frust.
Desk-Sharing verändert nicht nur, wo Menschen arbeiten. Es verändert Führung, Zusammenarbeit und den Arbeitsalltag im Team. Wir begleiten eure Einführung deshalb von der Projektplanung über Führung und Teams bis zur Nachsteuerung – mit erprobten Bausteinen, die ihr einzeln oder als Gesamtprozess nutzen könnt.
Wir begleiten die Einführung von Desk-Sharing seit über zwölf Jahren. Unser Wissen basiert auf langjähriger Inhouse-Erfahrung im OTTO-Konzern und zahlreichen Transformationsprojekten, unter anderem bei NDR, Berenberg, BGW, ZDF, Phoenix Group oder AZV.

Jeder Baustein einzeln buchbar
Präsenz oder virtuell
Material für eure Umsetzung
Desk-Sharing einführen - modular in vier Schritten
Jedes Modul ist einzeln buchbar. Zusammen begleiten sie eure Organisation von der ersten Planung bis zur gelebten Praxis.
1
Desk-Sharing richtig aufsetzen
Ein Impuls-Webinar mit Fahrplan für die Einführung – damit ihr die Fehler vermeidet, die andere Projekte erst nach Monaten einholen.
2
Führungskräfte für den Change befähigen
Ein Workshop, der Führungskräfte auf ihre neue Rolle vorbereitet – mit Antworten, bevor die ersten kritischen Fragen aus dem Team kommen.
3
Zusammenarbeit im Team gestalten
Das Team entwickelt eigene, verbindliche Spielregeln – mit uns als Moderation oder euren eigenen internen Trainern.
4
Wirkung prüfen & nachsteuern
Die Retrospektive 8 bis 12 Wochen nach dem Umzug – der Feedback-Loop zwischen geplanter und gelebter Arbeitswelt, bevor sich Reibungen festsetzen.
Wo steht ihr gerade im Desk-Sharing-Prozess?
Findet direkt das passende Modul für euren Stand im Prozess der Einführung von Desk-Sharing.
Ganz am Anfang: Die Kommunikation zu Desk-Sharing hat noch nicht gestartet.
Desk-Sharing ist beschlossen und eure Führungskräfte sollen hierfür befähigt werden.
In euren Teams gibt es noch keine gemeinsamen Spielregeln für die neue Fläche.
Ihr habt viele Teams, die ihr durch den Rollout begleiten möchtet.
Ihr seid schon umgezogen oder habt Desk-Sharing bereits eingeführt.
Diese Herausforderungen beobachten wir bei jeder Organisation, die Desk-Sharing einführen will.
Desk-Sharing ist beschlossen. Wie vermittle ich das jetzt in der ganzen Organisation, damit es nicht schon bei der ersten Info-Mail knallt?
Projektleitung
Ich sitze seit zwölf Jahren an diesem Platz. Warum soll ich ihn mir jetzt jeden Morgen neu suchen?
Mitarbeitender
Desk-Sharing kommt. Ich weiß noch nicht, was das für mein Team bedeutet und was es für mich als Führungskraft bedeutet.
Führungskraft
Bevor wir über eine Quote reden, wollen wir wissen, wie sie hergeleitet wird.
Betriebsrat
In unseren Workplace-Projekten sehen wir immer wieder: Desk-Sharing ist genauso sehr ein Veränderungsprojekt wie ein Flächenprojekt.

Denn mit dem eigenen Schreibtisch verändern sich auch Routinen, Zusammenarbeit und Führung. Was auf dem Grundriss funktioniert, muss deshalb noch lange nicht im Arbeitsalltag funktionieren. Teams müssen neu aushandeln, wo und wie sie arbeiten, welche Regeln gelten und was gute Zusammenarbeit auf der neuen Fläche bedeutet.
Wer nur die Fläche plant, zahlt für den Rest später – mit Zinsen: mit Beschwerden, leeren Büros und Teams, die wieder ins Homeoffice ausweichen. Die Desk-Sharing Academy setzt genau dort an, wo das Flächenkonzept auf den Arbeitsalltag trifft.
Vier Phasen für eine wirksame Desk-Sharing-Einführung - mit zwei Wegen für die Teambeteiligung
Ihr könnt jedes Modul einzeln buchen. Zusammen decken sie alle Ebenen ab: Die Projektleitung versteht, was Desk-Sharing in eurer Organisation auslöst. Die Führungskräfte sind vorbereitet, bevor die ersten Fragen kommen. Die Teams erarbeiten ihre eigenen Spielregeln, mit uns oder mit ihren Führungskräften. Und nach dem Umzug schaut ihr gemeinsam, was funktioniert.
Im Anfrageformular könnt ihr auswählen, welche Module euch interessieren. Jedes Modul ist einzeln buchbar.
Vor dem Projektstart
1
Häufigster Einstieg
Desk-Sharing richtig aufsetzen
Für Geschäftsführung, Projektleitung, Facility Management und HR-Verantwortliche
On-Demand-Webinar, ca. 2 Stunden
auch als Halbtagesworkshop mit Sparring zu eurem Projekt
Damit ihr von Anfang an einen Plan habt und die richtigen Fragen stellt.
Mit der Einführung verändern sich Arbeitsweisen, Führung, Zusammenarbeit und häufig auch Prozesse, IT-Ausstattung, Kommunikation und Mitbestimmung.
In diesem Baustein bekommt ihr einen erprobten Fahrplan für die Einführung von Desk-Sharing. Ihr erfahrt, was wann geklärt werden sollte, wen ihr einbeziehen müsst und an welchen Stellen Projekte erfahrungsgemäß ins Stocken geraten. Mit Vorgehensmodell und Checkliste könnt ihr euer eigenes Projekt einordnen, Lücken erkennen und die nächsten Schritte gezielt planen.
Damit geht ihr weiter:
Ein klarer Fahrplan für eure Desk-Sharing-Einführung. Ihr versteht, welche Handlungsfelder zusammengehören, welche Entscheidungen vor euch liegen und welche Beteiligten ihr wann braucht. Mit Vorgehensmodell und Checkliste könnt ihr euren aktuellen Projektstand prüfen und die nächsten Schritte strukturiert planen.
Inhalte:
Was danach anders ist:
1) Ihr wisst, wo euer Projekt aktuell steht und was noch fehlt 2) Offene Fragen und kritische Themen werden früh sichtbar, nicht erst, wenn sie zum Problem werden. 3) Die relevanten Bereiche und Stakeholder werden rechtzeitig eingebunden. 4) Entscheidungen können in der richtigen Reihenfolge getroffen werden. 5) Ihr vermeidet typische Umwege und Fehler, der wir aus anderen Desk-Sharing-Projekten kennen. 6) Ihr könnt die nächsten Schritte strukturiert und mit deutlich mehr Sicherheit planen.
Der Fahrplan: Welche Phasen eine Desk-Sharing-Einführung typischerweise durchläuft und welche Entscheidungen wann anstehen Die zentralen Stellschrauben: Von Sharing-Quote und Flächenkonzept über Buchung und IT bis zu Kommunikation, Führung und Zusammenarbeit Rollen & Stakeholder: Wer wann eingebunden werden sollte, von Facility Management, IT und HR bis Kommunikation und Betriebs- oder Personalrat Typische Stolpersteine: Welche Herausforderungen immer wieder auftreten und was ihr aus anderen Projekten lernen könnt Change richtig aufsetzen: Wann Führungskräfte und Teams einbezogen werden sollten und wie die weiteren Bausteine ineinandergreifen Implementierungs-Check: Eine konkrete Checkliste, mit der ihr prüfen könnt, wo euer Projekt steht und was noch zu klären ist
Für die Führungskräfte, sobald es offiziell in die Kommunikation geht
2
Am häufigsten gebucht
Führungskräfte für den Change stärken
Für Führungskräfte und Projektverantwortliche
Workshop, 5 Stunden
Präsenz oder virtuell
Damit Führungskräfte Orientierung geben können, auch wenn noch nicht alle Fragen im Detail geklärt sind.
Desk-Sharing verändert Routinen, Gewohnheiten und oft auch das Verständnis davon, wie Zusammenarbeit und Führung funktionieren. Führungskräfte werden dabei zu wichtigen Orientierungspunkten – und gleichzeitig sind sie selbst mit Fragen, Unsicherheit und Widerstand konfrontiert.
In diesem Workshop klären Führungskräfte ihre Rolle im Veränderungsprozess, verstehen typische Reaktionen auf Desk-Sharing und entwickeln Sicherheit darin, wie sie ihre Teams durch die Veränderung begleiten.
Damit geht ihr weiter:
Klarheit und Sicherheit für eure Führungskräfte im Veränderungsprozess. Eure Führungskräfte verstehen ihre Rolle und entwickeln ein gemeinsames Verständnis für das Warum, Was und Wie der Veränderung. Sie gewinnen Sicherheit für Gespräche mit ihren Teams, können typische Fragen konkret beantworten und wissen, was bereits gesetzt ist und wo gemeinsame Gestaltung möglich ist.
Inhalte:
Die eigene Rolle im Change: Was Führung bei der Einführung von Desk-Sharing leisten kann und was nicht Veränderungsdynamiken verstehen: Warum Menschen unterschiedlich reagieren und was hinter Widerstand stecken kann Das Warum vermitteln: Wie Führungskräfte Sinn, Zielbild und Rahmenbedingungen verständlich kommunizieren Mit Unsicherheit umgehen: Wie man Orientierung gibt, auch wenn im Projekt noch nicht jede Frage beantwortet ist Schwierige Fragen und Widerstand: Wie Führungskräfte mit Kritik, Sorgen und Konflikten konstruktiv umgehen Zusammenarbeit neu gestalten: Welche Fragen Teams miteinander klären müssen, von Präsenz und Rückzug bis zur Kommunikation und gemeinsamen Spielregeln
Was danach anders ist:
1) Alle Führungskräfte verfügen über die gleiche Wissensbasis 2) Die Organisation spricht mit einer gemeinsamen Sprache über die Veränderung 3) Botschaften werden konsistenter, Missverständnisse und widersprüchliche Aussagen nehmen ab 4) Flurfunk und unnötige Unruhe nehmen ab 5) Fragen werden schneller an die richtigen Stellen adressiert 6) Führungskräfte können ihren Teams verlässlicher Orientierung geben
Mehrfach umgesetzt, unter anderem bei NDR, ZDF und Berenberg.
Module für Eure Teams passend zum Rollout
Wie die Team-Workshops in den Gesamtprozess eingebettet werden, hängt von eurem Einführungsszenario ab. Bei einem gemeinsamen Start vieler Teams kann beispielsweise eine zentrale Kick-off-Veranstaltung vorgeschaltet werden:
Im Kick-off werden die wesentlichen Rahmenbedingungen des Desk-Sharing-Konzepts für alle transparent gemacht und erste Fragen geklärt. So müssen die Team-Workshops nicht für reine Informationsvermittlung genutzt werden, sondern können sich auf das konzentrieren, wofür sie gedacht sind: Dialog, Zusammenarbeit und konkrete Vereinbarungen für den Arbeitsalltag.
Bei sukzessiven Umzügen oder unterschiedlichen Startterminen passen wir das Vorgehen entsprechend an.
Wir bieten zwei Ansätze, damit die Teams ihren Dialograum bekommen:
Team-Workshops, die wir moderieren, oder interne Multiplikatoren, die mit uns ein Train the Trainer durchlaufen.
3a
Das Team entwickelt selbst
Zusammenarbeit im Team gestalten
Für Teams oder mehrere Teams, die künftig gemeinsam eine Fläche im Desk-Sharing nutzen
Workshop, 4 Stunden
mit Vorab-Umfrage
Damit aus geteilter Fläche produktive und gesunde Zusammenarbeit wird.
Ein Team-Workshop zur Einführung von Desk-Sharing übersetzt das Flächenkonzept in den Arbeitsalltag. Denn eine neue Fläche beantwortet noch nicht, wie Teams dort künftig gut zusammen-arbeiten. Wer braucht Ruhe, wer spontanen Austausch? Wann wollen wir uns begegnen, wo wird telefoniert und was brauchen Teams, die sich eine Homezone teilen? Die Teilnehmenden lernen unterschiedliche Arbeitsweisen und Bedürfnisse kennen, machen Spannungsfelder sichtbar und entwickeln gemeinsame Vereinbarungen für Zusammenarbeit und Flächennutzung.
Damit gehen eure Teams weiter:
Gemeinsame Klarheit für Zusammenarbeit und Flächennutzung. Ihr versteht besser, wie die anderen arbeiten und welche unterschiedlichen Bedürfnisse und Spannungsfelder es gibt. Gemeinsam entwickelt ihr Spielregeln für die Nutzung der Fläche, Kommunikation und Zusammenarbeit und bündelt offene Fragen, die mit Führungskraft oder Projektleitung geklärt werden müssen.
Inhalte:
Arbeitsweisen und Bedürfnisse verstehen: Wie arbeiten wir – und was brauchen wir, um gut arbeiten zu können? Perspektiven zusammenbringen: Unterschiede zwischen Personen und Teams sichtbar machen und gegenseitiges Verständnis schaffen Chancen der neuen Fläche entdecken: Welche Zonen und Möglichkeiten das Flächenkonzept bietet und wie das Team sie nutzt Die Fläche gemeinsam nutzen: Welche Tätigkeiten funktionieren in welchen Bereichen und wie gehen wir mit unterschiedlichen Anforderungen um? Konfliktfelder früh klären: Wie gehen wir mit Konzentration, Telefonaten, Lautstärke, Buchung, Clean Desk, Ordnung und besonderen Bedarfen um? Gemeinsame Spielregeln entwickeln: Konkrete Vereinbarungen für den Arbeitsalltag festhalten
Was danach anders ist:
1) Bedürfnisse sind ausgesprochen und gegenseitig verstanden, statt erst im Arbeitsalltag aufeinanderzuprallen. 2) Das Flächenkonzept ist in konkrete Arbeitsweisen und Vereinbarungen übersetzt – das Team startet mit einer gemeinsamen Grundlage für die Zusammenarbeit auf der neuen Fläche. 3) Typische Konfliktfelder sind früh sichtbar und gemeinsam bearbeitet. 4) Die Spielregeln haben eine hohe Akzeptanz, weil sie von den Betroffenen selbst entwickelt wurden. 5) Es gibt eine gemeinsame Grundlage für die spätere Retrospektive: Was funktioniert – und was müssen wir verändern?
Unterschiedliche Teams, unterschiedliche Settings
Idealerweise findet der Workshop mit einem vollständigen Team statt. Teilen sich mehrere Teams eine Homezone, kann er auch teamübergreifend oder mit Vertreter:innen der beteiligten Teams durchgeführt werden.
Über die Vorab-Umfrage können auch diejenigen ihre Bedürfnisse und Herausforderungen einbringen, die nicht persönlich am Workshop teilnehmen.
Vielfach umgesetzt, u.a. beim NDR, bei einer Bank in Hamburg und weiteren Organisationen.
3b
Für größere Rollouts
Train the Trainer für Teamworkshops
Für Organisationen mit vielen Teams, die den Workshop „Zusammenarbeit im Team gestalten“ intern ausrollen möchten
Vermittlung in 2 Stunden, virtuell
inkl. Leitfaden und Materialien für Workshops in Präsenz oder virtuell
Damit jedes Team seine Spielregeln erarbeiten kann, auch wenn es viele Teams sind.
Wenn viele Teams auf Desk-Sharing umstellen, muss nicht jeder Team-Workshop extern moderiert werden. Mit unserem Train the Trainer befähigen wir interne Moderator:innen oder Multiplikator:innen, den Workshop „Zusammenarbeit im Team gestalten“ selbstständig und sicher durchzuführen.
Ihr bekommt unser erprobtes Workshop-Konzept, Vorab-Umfrage, Moderationsleitfaden und Materialien sowie Erfahrungswissen für typische Situationen. So könnt ihr einen einheitlichen Beteiligungsprozess über viele Teams hinweg selbst umsetzen.
Damit geht ihr weiter:
Interne Moderator:innen, die den Team-Workshop sicher und eigenständig durchführen können. Ihr erhaltet ein auf eure Organisation angepasstes Workshop-Konzept mit Moderationsleitfaden, Vorab-Umfrage und fertigen Materialien für die Durchführung. Eure Moderator:innen sind damit nicht nur methodisch vorbereitet, sondern gewinnen auch Sicherheit im Umgang mit typischen Fragen, Widerständen und schwierigen Situationen.
Inhalte:
Ziel und Ablauf verstehen: Wie der Workshop aufgebaut ist und worauf es in jeder Phase ankommt Sicher moderieren: Wie ihr Leitfaden und Vorab-Umfrage nutzt, unterschiedliche Arbeitsweisen und Bedürfnisse sichtbar macht und gegenseitiges Verständnis fördert Mit Sorgen und Widerstand umgehen: Wie ihr reagiert, wenn im Team Kritik oder Unsicherheit laut wird Spielregeln entwickeln: Teams von unterschiedlichen Perspektiven zu konkreten Vereinbarungen führen Vollständig vorbereitetes Material: Leitfaden, Vorab-Umfrage, Teilnehmendenunterlagen und Materialien für Präsenz oder virtuelle Durchführung
Was danach anders ist:
1) Ihr könnt den Beteiligungsprozess selbstständig auf viele Teams skalieren. 2) Alle Teams arbeiten mit derselben Methodik und einer gemeinsamen Grundlogik. 3) Die Qualität der Team-Workshops hängt nicht davon ab, dass jedes Mal externe Beratung verfügbar ist. 4) Ergebnisse aus unterschiedlichen Teams werden vergleichbarer und systematisch auswertbar. 5) Erkenntnisse und offene Fragen aus den Teams können gebündelt in das Gesamtprojekt zurückfließen.
Vor dem Train the Trainer passen wir Workshop, Vorab-Umfrage und Materialien an eure Rahmenbedingungen an. Dazu klären wir unter anderem Flächenkonzept, gesetzte Rahmenbedingungen, Begrifflichkeiten und organisationsspezifische Fragestellungen.
So arbeiten eure internen Moderator:innen nicht mit einer generischen Vorlage, sondern mit einem Workshop-Konzept, das zu eurem Desk-Sharing-Projekt passt.
Feedback-Loop zwischen geplanter und gelebter Arbeitswelt
4
Wirkung prüfen & nachsteuern
Für Teams nach dem Start ins Desk-Sharing – optional mit organisationsweiter Auswertung
Was funktioniert im Arbeitsalltag – und was müssen wir nachschärfen?
Erst in der Nutzung zeigt sich, ob Arbeitsweisen, Flächen und Vereinbarungen funktionieren. Nach einigen Wochen können die Teams dabei auf konkrete Erfahrungen statt auf Annahmen zurückgreifen. In der Retrospektive schauen wir gemeinsam, was sich bewährt hat, wo Reibung entsteht und was angepasst werden sollte. Dabei werden neben den Spielregeln auch Hinweise zu Flächennutzung, Buchung, Ausstattung, Kommunikation oder organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar und gezielt zurückgespielt.
Damit geht ihr weiter:
Klarheit darüber, was funktioniert und wo ihr nachsteuern solltet. Ihr erkennt, was sich im Arbeitsalltag bewährt hat, und passt Spielregeln, Routinen und Zusammenarbeit dort an, wo es notwendig ist. Themen, die das Team nicht selbst lösen kann, werden priorisiert an Führung oder Projektleitung zurückgespielt – und ihr schafft eine gemeinsame Grundlage, um auch künftig gezielt nachzusteuern.
Inhalte:
Erfahrungen auswerten: Was funktioniert seit dem Start gut, wo passen Fläche und Arbeitsweisen zusammen – und wo entstehen Schwierigkeiten? Spielregeln überprüfen: Welche Vereinbarungen tragen im Alltag und welche müssen angepasst werden? Zusammenarbeit reflektieren: Was hat sich bei Präsenz, Teamtagen, Kommunikation und Abstimmung verändert? Flächennutzung betrachten: Funktionieren Arbeitsplätze, Rückzugsbereiche und unterschiedliche Zonen so wie vorgesehen? Buchung und Nutzung prüfen: Wo entstehen Probleme bei Buchung, Verfügbarkeit oder fairer Nutzung? Neue Routinen entwickeln: Welche Abläufe braucht das Team, damit die Zusammenarbeit dauerhaft noch besser funktioniert? Offene Punkte zurückspielen: Was kann das Team selbst verändern – und wo müssen Führung, Projektleitung, Facility Management oder andere Bereiche nachsteuern?
Was danach anders ist:
1) Erfahrungen aus dem Arbeitsalltag werden systematisch ausgewertet statt nur im Flurfunk diskutiert. 2) Kleine Reibungen werden sichtbar, bevor sie sich zu dauerhaften Problemen entwickeln. 3) Spielregeln werden auf Grundlage tatsächlicher Erfahrungen weiterentwickelt statt einmal beschlossen und dann vergessen. 4) Teams übernehmen Verantwortung dafür, ihre Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. 5) Projektleitung und Führung erhalten konkrete Hinweise darauf, wo über das Team hinaus Handlungsbedarf besteht. 6) Die Organisation lernt aus der tatsächlichen Nutzung und kann Fläche, Prozesse und Rahmenbedingungen gezielt nachschärfen.
Optional: Aus vielen Team-Erfahrungen organisationsweit lernen
Wenn mehrere Teams die Retrospektive durchlaufen, können die Ergebnisse anschließend gebündelt ausgewertet werden. So wird sichtbar, welche Themen nur einzelne Teams betreffen und wo sich organisationsweite Muster zeigen – beispielsweise bei Buchung, Rückzugsräumen, Ausstattung, Kommunikation oder gemeinsamen Rahmenbedingungen. In einem anschließenden Workshop mit Führungskräften und/oder Projektverantwortlichen können daraus übergreifende Handlungsfelder und konkrete Maßnahmen abgeleitet werden.
Worum es bei Desk-Sharing im Arbeitsalltag geht
Diese Themen kommen in jeder Einführung auf den Tisch, früher oder später. Wer sie von Anfang an kennt, kann sie einplanen, statt später auf sie zu reagieren.
Mehr als Tische teilen
Desk-Sharing berührt Buchungstool, IT-Ausstattung, Homeoffice- und Arnbeitszeitregeln, Datenschutz, Reinigung und Flächenplanung. Erfolgreich wird das Projekt erst, wenn Menschen die Veränderung akzeptieren und tragen.
Der eigene Schreibtisch
Er steht für Sicherheit, Zugehörigkeit und ein Stück Identität. Wer ihn abgibt, verliert mehr als eine Tischplatte. Führungskräfte müssen diesen emotionalen Prozess begleiten können.
Buchen und fair verteilen
Geblockte Plätze, heimliche Stammplätze, Streit um den Fensterplatz. Das Buchungstool löst das allein nicht. Es braucht Regeln, die das Team gemeinsam festlegt.
Quote und Gremien
Ob ihr die Sharingrate selbst herleitet oder eine Vorgabe für das ganze Haus umsetzen müsst: Tragfähig wird sie, wenn ihr sie nachvollziehbar begründen könnt und der Betriebs- oder Personalrat früh am Tisch sitzt.
Das Team finden
Wo sitzen wir, wenn niemand einen festen Platz hat? Ohne Teamzonen und Absprachen gehen Produktivität und Nähe schnell verloren.
Viele Teams, wenig Zeit
Wenn zwanzig Teams gleichzeitig auf die neue Fläche ziehen, kann nicht jedes extern begleitet werden. Interne Moderierende oder Multiplikatoren bringen die Spielregeln trotzdem in jedes Team.
Führungskräfte zwischen den Stühlen
Sie sollen Desk-Sharing vertreten, geben oft selbst ihr Büro ab und bekommen die Fragen ihres Teams zuerst. Ohne eigene Klarheit wird aus Unsicherheit schnell Widerstand.
Ruhe, Calls und Clean Desk
Telefonate am Nachbartisch, Unterlagen, die abends vom Tisch müssen. Ohne gemeinsame Spielregeln, insbesondere für laute und leise Tätigkeiten, leidet die Fokusarbeit.
Wenn Erwartungen aufeinandertreffen
Die eine nimmt die Spielregeln genau, der andere sieht sie locker. Nach dem Start prallen unterschiedliche Vorstellungen aufeinander, wie Regeln gelebt werden und wie das Flächenkonzept funktionieren soll. Die Retrospektive schafft dafür einen Dialograum.
Welche dieser Themen stehen bei euch an? Lass uns im Erstgespräch sortieren, wo ihr am besten startet.
Stimmen aus dem Führungskräfte-Workshop beim ZDF
„Gute, frische Referentin mit Durchgriff.“
„Die Referentin hat die Inhalte sehr gut vermittelt und war insbesondere aufgrund ihres eigenen Erfahrungshorizonts zu diesem Thema als Referentin zu diesem Thema sehr gut geeignet.“
„Für mich war es eine gelungene Veranstaltung, die mich gut auf den bevorstehenden Change eingestimmt hat. New Work ist nicht nur ein Umzug. :-)“
Aus der internen Auswertung des ZDF im Nachgang zum Workshop „Führungskräfte für den Change stärken“
Stimme aus einem Einführungsprojekt
„Mit Hilfe des Orientierungsworkshops am Anfang unseres Projekts konnten wir endlich einen klaren Pfad für das Vorgehen erkennen. Wir hatten es vorher schon einmal ohne Beratung versucht und sind am internen Widerstand gescheitert. Mit der klaren Ausrichtung und Herleitung aus dem Workshop haben wir die Grundlage gelegt, um im nächsten Schritt auch alle Führungskräfte, Gremien und auch die Mitarbeitenden mit ins Boot zu holen. Auch die Führungskräfte-Workshops haben dazu geführt, dass alle mit einer Sprache gesprochen haben. Danach lief das Projekt mit deutlich weniger Reibung. Vielen Dank.“
Geschäftsführung, Abwasserwirtschaft
Was dieser Desk-Sharing-Implementierungsprozess für die Einzelnen in deinem Haus bedeutet.
Projektleitung
Du stehst nicht allein zwischen Vorstand, Betriebsrat und Belegschaft. Du kannst die Quote begründen, ob hergeleitet oder vorgegeben, und weißt, was als Nächstes kommt.
Geschäftsführung
Die Einführung läuft effizient, mit höherer Akzeptanz und besseren Erfolgschancen. Und die oft millionenschwere Investition in das neue Flächenkonzept ist abgesichert, statt dass ihr Effekt im Arbeitsalltag verpufft.
Führungskräfte
Eine Antwort auf das Warum, auch wenn sie selbst ihren Platz abgeben. Und einen Dialograum, um sich mit dem eigenen Wandel und dem des Teams auseinanderzusetzen: innere Klarheit für äußere Klarheit.
Teams und Gremien
Gehört werden und die Spielräume im Konzept selbst mitgestalten – denn wer Einfluss nehmen kann, trägt die Veränderung mit. Dazu gehören Spielregeln fürs Buchen, Telefonieren und Aufräumen, die das Team selbst entwickelt hat.
Lasst uns gemeinsam klären, wobei wir euch konkret unterstützen können.
In einem unverbindlichen Erstgespräch schauen wir, wo ihr bei der Einführung von Desk-Sharing steht und was ihr jetzt braucht. Damit wir vorbereitet sind, brauchen wir neben deinen Kontaktdaten nur wenige Angaben. Wir melden uns mit einem Terminvorschlag.
