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Ein Reminder über die Komplexität von Kommunikation

Wenn Deine Botschaft nicht beim Empfänger ankommt - woran liegt's?


Unsere Absicht heute:

ein Reminder, wie komplex Kommunikation ist.


Äußere und innere Faktoren wirken - hier ein paar Modelle als Stütze:


Die vier Kern-Elemente des bereits 1940 entwickelten Kommunikationsmodells lauten:


  1. ➡ Sender

  2. ➡ Empfänger

  3. ➡ Botschaft

  4. ➡ Medium








Wäre ja schön einfach, wenn da nicht noch Einflussfaktoren die wahrscheinlich größere Rolle spielen, wie Kommunikation wahrgenommen und interpretiert wird.


Wie oft erleben wir Irriation im alltäglichen, warum die Botschaft, die man senden will, nicht so ankommt wie beabsichtigt?


Was wirkt also noch:

  • Deine wahre 𝗔𝗯𝘀𝗶𝗰𝗵𝘁 und 𝗛𝗮𝗹𝘁𝘂𝗻𝗴 hinter Deiner Botschaft wirkt immer. Sie wird transportiert über Non-Verbales oder den 𝗞𝗼𝗻𝘁𝗲𝘅𝘁 den Du schaffst.

  • Es ist hoch relevant, die 𝗕𝗲𝗱𝘂̈𝗿𝗳𝗻𝗶𝘀𝘀𝗲, Kenntnisse und Erwartungen des Empfängers zu verstehen und zu berücksichtigen. Also den Kontext des Empfängers.

  • Auch 𝗦𝘁𝗼̈𝗿𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻 - sei es im Medium oder im Arbeitsumfeld, durch parallele Botschaften, die eingehen – wirken erheblich darauf ein, wie Deine Botschaft ihre Wirkung entfalten kann.

  • Kommunikation ist ja bekanntlich auch keine Einbahnstraße: das 𝗙𝗲𝗲𝗱𝗯𝗮𝗰𝗸, was Du erhältst (verbal und non-verbal) sind wichtige Informationen, um Deine Kommunikation ggfs. nachzujustieren.


Machst Du Dir das bewusst, wenn Du kommunizierst?


Im Alltag schwierig umzusetzen, da wir uns zu selten die Zeit nehmen, wirklich bewusst zu kommunizieren und meist unserer Intuition folgen.

Dennoch hilft es sich insbesondere in Veränderungsprozessen aktiv damit auseinander zu setzen.


Denn:


Eine bewusste Kommunikation schafft die Grundlage für Vertrauen, Effektivität und Effizienz in der Change Kommunikation.

Missverständnisse werden minimiert und Ziele können leichter und schneller erreicht werden.


Klingt ganz simpel und logisch – gell?


Ja – wir wissen, es ist ein komplexes Spielfeld.


Daher legen wir noch einen drauf - kennst Du das Gatekeeper-Modell? Westley und McLean verstehen Kommunik


ation als einen selektiven Prozess:


1) Gedacht ist nicht gesagt.

2) Gesagt ist nicht gehört.

3) Gehört ist nicht verstanden.

4) Verstanden ist nicht gewollt.

5) Gewollt ist nicht gekonnt.

6) Gekonnt und gewollt ist nicht getan.

7) Getan ist nicht beibehalten.


Und dann gibts da noch weitere Filter Stichwort "4 Ohren" von Schulz von Thun: Sach-Ebene, Appell, Beziehungs-Ebene, Selbstkundgabe


Wenn Du das nächste mal ein irritiertes Gegenüber hast, mach Dir bewusst, welche Faktoren und Filter einwirken - vielleicht kannst Du nachjustieren, um besser verstanden zu werden.


Noch einer zum Abschluss: "Du kannst nicht, nicht kommunizieren" (Paul Watzlawik) ... daher hinterlasse gerne ein Like oder einen Kommentar, wenn dieser Beitrag für Dich wertvoll war.


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